
Mit einem Gesamtscore von 3653 Punkten gewinnt Annik Kälin (SUI) dieses Jahr die Gesamtwertung der World Athletics Combined Events Tour überlegen, vor Adrianna Sulek-Schubert (POL, mit 3458 Punkten) und Noor Vidts (BEL, mit 3407 Punkten).
Für Kälin kamen dabei die Ergebnisse aus Götzis (6726 Punkte = 1218 Scoring Points), Ratingen (6819 Punkte = 1236) und der EM in Birmingham (6630 Punkte = 1199) in die Wertung. Sie erreichte somit insgesamt 20‘175 Siebenkampfpunkte, was in der „ewigen Bestenliste“ den 3. Platz hinter Anna Hall-Slayton (20‘817 Punkte – 2025) und Carolina Klüft (20‘399 Punkte – 2005) bedeutet. Seit 2022 zählen auf Basis der Scoring Points auch Hallenmehrkämpfe zur Tour.
Ein Kuriosum an Rande – die Achtplatzierte der Combined Events Tour Gesamtwertung weist kein Ergebnis aus einem Siebenkampf auf.
Ob diese Tatsache im Sinne der Erfinder ist?
Simon Ehammer (SUI) gewinnt die World Athletics Combined Events Tour mit 3703 Punkten. In die Wertung eingeflossen sind seine Ergebnisse aus dem Siebenkampf der Hallen-WM in Toruń (6670 Punkte = 1274 Scoring Points), dem Silver Level Meeting „Multistars“
in Brescia (8361 Punkte = 1182) und dem Hypomeeting Götzis (8778 Punkte = 1247 Scoring Points). An der zweiten Stelle platzierte sich der frischgebackene Europameister
Leo Neugebauer (GER, 3676 Tour-Punkte) vor
Hakim McMorris (USA, 3597 Tour-Punkte).

Für die jeweils besten acht Athletinnen und Athleten im Sieben- und im Zehnkampf (bzw. den „Side-Events“ Sieben- und Fünfkampf in der Halle) schüttet der Weltverband World Athletics insgesamt USD 101‘000.- an Preisgeld aus.
Wenn man bedenkt, dass jeder Sieger und jede Siegerin bei den erst kürzlich stattgefundenen Ultimate Championships in Budapest USD 150‘000.- erhalten hat, wirkt das Gesamtpreisgeld der World Athletics Combined Events Tour für alle acht besten Athleten bzw. Athletinnen zusammen plötzlich nicht mehr viel…